Nowotscherkassk

    Nowotscherkassk, kurz „Nowo“ genannt, wurde 1805 gegründet und ist die Welthauptstadt der Don-Kosaken. Seit 1990 verbindet eine Städtepartnerschaft Nowotscherkassk mit Iserlohn in Westfalen. Die Stadt war einst ein bedeutendes Industriezentrum im Südwesten Russlands. Nach dem Ende des Sozialismus versuchte sie wirtschaftlich und kulturell einen Neuanfang. So hat man die in der Ära des Kommunismus stark vernachlässigten historischen Gebäude zum 200jährigen Jubiläum sehr schön restauriert. Der Triumphbogen, die breiten Boulevards im Zentrum, der Atamanen-Palast, das sehenswerte Museum der Geschichte der Don-Kosaken und vor allem die mächtige Himmelfahrts-Kathedrale, die drittgrößte Kirche Russlands zeigen: "Nowo" ist eine Reise wert.

    Auf kulturellem und sportlichem Gebiet hat sich ein reger Austausch zwischen den Partnerstädten entwickelt, ebenso zwischen der bedeutenden Universität Nowotscherkassk und der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn.  

    Trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs nach der Wende sind die Rentner und die kinderreichen Familien nach wie vor finanziell sehr benachteiligt. Die baptistische Gemeinde in der ehemaligen deutschen lutherischen Kirche von Nowo leistet auf diesem Gebiet eine bedeutende karitative Arbeit. Dabei wird sie seit fünfzehn Jahren vom Hilfswerk Kirche im Osten e.V. in Iserlohn unterstützt.

 

 

 

    Die Ruine der deutschen lutherischen Kirche wurde zu Beginn der 1990er Jahre an die Baptistengemeinde übergeben. Sie hat sie in Eigenarbeit zu neuem Leben erweckt und zum Zentrum einer lebendigen Gemeindearbeit erweitert.

 

 

 

 

 

Hilfswerk Bömbergring 117, 58636 Iserlohn
Kirche im Osten e.V. Tel.: 02371 / 25747  Fax.: 02371 / 25750 

 

 

 

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